top of page

Ergebnisse PISA-Studie 2026: Historischer Tiefstand bei Schülerleistungen in Deutschland

vor 8 Stunden
1 Min. Lesezeit

PISA 2025 zeigt für Deutschland die schlechtesten Ergebnisse seit Beginn der PISA-Erhebungen im Jahr 2000. PISA („Programme for International Student Assessment“) ist die weltweit wichtigste Vergleichsstudie zu den Kompetenzen 15-Jähriger seitens der OECD.


Wesentliche Ergebnisse:

Die Leistungen der 15-Jährigen sind in allen drei Kompetenzbereichen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften erneut gesunken. Damit setzt sich der seit mehr als einem Jahrzehnt beobachtete Negativtrend fort. Deutschland liegt inzwischen nur noch etwa auf OECD-Durchschnittsniveau, während der Anteil leistungsschwacher Schülerinnen und Schüler deutlich wächst und die soziale Ungleichheit weiter zunimmt. Besonders alarmierend sind die schwachen Basiskompetenzen, die rückläufige Lesekompetenz und die starke Abhängigkeit des Bildungserfolgs von der sozialen Herkunft.


Kurzbewertung:

Die Ergebnisse sind ein bildungs- und wirtschaftspolitisches Alarmsignal: Ohne eine konsequente Stärkung der Basiskompetenzen drohen sich Bildungsungleichheit und Fachkräfteengpässe weiter zu verschärfen. Deutschland braucht deshalb eine verbindliche Bildungswende, die Qualität, Wirksamkeit und Chancengerechtigkeit in den Mittelpunkt stellt.

 

Weiteres Vorgehen:

Bildungspolitisches Engagement ist geforderter denn je. Auf Basis des Positionspapiers "Mehr Bildungsgerechtigkeit durch bessere Schulqualität: Neun Punkte für eine datengestützte Schulentwicklung" hat die BDA die Agenda formuliert und wird ihre Aktivitäten weiter ausbauen. 




Kommentare


bottom of page